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1. Verkehrspolitik
Die Verbesserung der Situation am Hauptplatz kann nicht durch eine, wie immer geartete Straßenverlegung erreicht werden. Das Ziel muss sein, den Durchgangsverkehr, der fast 75 % des Gesamtverkehrs ausmacht, deutlich zu reduzieren, Verbesserungen am Hauptplatz sind daher nur sinnvoll im Bereich der Gehsteige und der besseren Begehbarkeit des mit Lechkiesel gepflasterten Platzes. Die Verringerung des Durchgangsverkehrs an der Katharinenstraße und über den Hauptplatz kann nur durch die Realisierung einer Südumgehung erreicht werden. Bei der Sanierung der Sandauer Brücke mit einem Millionenaufwand, wurde der notwendige Kreisverkehr an der Schwaighofkreuzung einfach nicht gebaut.. Es gibt es in Landsberg eine Reihe von kleineren und größeren Verkehrsproblemen, die nur durch ein Verkehrskonzept gelöst werden können. Ein Kreisverkehr an der Schwaighofkreuzung und ein notwendiges Verkehrskonzept wurde bisher im Stadtrat immer wieder von den Parteien blockiert und abgelehnt.
Wir treten auch für den Bau von zentrumsnahen Parkplätzen ein. Ein Parkplatz direkt an der Post (Westseite) wurde erst kürzlich im Stadtrat als nicht notwendig von den Parteien abgelehnt. Wir möchten die Parkgebühren an Sonn-und Feiertagen abschaffen !
Wir halten es auch für wichtig, dass die Ahornallee vom Durchgangverkehr entlastet wird.
2. Altstadtsanierung
Die Sanierung der Altstadt ist zur Erhaltung der historischen und Denkmalgeschützen Gebäude eine ständige Aufgabe. Hier muss darauf geachtet werden, dass durch Sanierungsarbeiten der Wohnwert in den Gebäuden gesteigert wird, um damit die Anziehungskraft der Altstadt für Mieter zu erhöhen. Denn nur eine hohe Besiedelung in der Innenstadt fördert das wirtschaftliche und soziale Umfeld. Moderne Gebäude wie z.B. der neue Sitzungssaal am Rathaus und andere Gebäude haben in einer historischen Altstadt nichts zu suchen.
3. Ansiedlung von mittelständischen,ortsverträglichen Unternehmen.
Beim Verkauf von städtischem Gewerbegrund muß darauf geachtet werden, dass möglichst viele Arbeitsplätze geschaffen werden. Großflächige Betriebe die nur wenigen Arbeitsplätze schaffen sind nicht ortsverträglich.
4. Umwelt
Es muss bei den Stadtbussen erreicht werden, dass diese auf umweltfreundliche Energien wie Pflanzenöl umgestellt werden können. Diejenigen , welche bisher immer über das Defizit der Stadtbusse gejammert haben, waren bisher nicht bereit, billigere und umweltfreundliche Antriebsenergien zu genehmigen. Rußpartikelfilter sind heute bei Stadtbussen Standard, nur in Landsberg darf der Ruß im täglichen Stau eingeatmet werden. Wir treten auch für die Förderung von Fotovoltaik und Solaranlagen ein.
5.Fehlbelegung von städtischen Wohnungen
Dieses Thema wird von uns genau beobachtet. Wir sind der Ansicht, dass Besserverdiener sich am freien Wohnungsmarkt orientieren und nicht städtische Wohnungen blockieren sollten. Städtische Wohnungen und Sozialwohnungen sind für Einkommensschwache, Rentner und Kinderreiche da.
6. Jahnbaracken
Wir wollen endlich eine Lösung für die Jahnbaracken erreichen, da dieses Problem schon seit Jahren besteht. Die Anwohner der Baracken haben ein Recht darauf, dass dieser unwürdige Zustand beseitigt wird.
7. Altenwohnungen
Wir sind der Meinung, dass gerade unsere Mitbürger, die ihr ganzes Leben gearbeitet und Steuern bezahlt haben, bei städtischen Wohnungen bevorzugt werden müssen. Da der Bedarf altersgerechter Wohnungen steigt, muss der Bau von zentralgelegenen Altenwohnungen gefördert werden. Die Bebauung auf dem Areal der Gärtnerei Schindler war ein Schritt in die richtige Richtung.
8. Jugend und Freizeit
Wir wollen, dass unsere jungen Mitbürger sich in Landsberg wohlfühlen. Diskotheken im Stadtbereich gehören zum Wohlbefinden der Jugend. Wir verhindern dadurch, dass die jungen Menschen weite Autofahrten unternehmen müssen und sich dabei vielfältigen und unnötigen Gefahren aussetzen. Das Leben in der Stadt darf nicht um 22 Uhr aufhören.
9. Vereine
Das Engagement von Vereinen ist für jede Kommune wichtig. Dazu müssen den Vereinen Unterstützungen gewährt und Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden, damit diese ausreichend Entfaltungsmöglichkeiten haben.
10. Kindergärten und Schulen
Die Finanzlage der Stadt ist sehr angespannt! Dennoch darf unserer Meinung nach, nicht auf Kosten unserer Kinder und Enkel ausgerechnet bei Kindergärten und Schulen gespart werden. Auch müssen in den neuen Bebauungsgebieten von Anfang an Kindergärten und Horte vorgesehen werden.
11. Finanzen der Stadt
Die Finanzlage der Stadt ist kritisch. Daher wollen wir erreichen, dass die vorhandenen Gelder richtig verwendet werden. Diese Forderungen haben wir bereits 1996 gestellt und sie sind noch nicht erfüllt. Wir sind der Auffassung, es darf nicht nur verwaltet, sondern es muss zwingend nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gehandelt werden. Jeder Euro einer Investition muss überlegt eingesetzt werden, sonst kommen wir in Landsberg auf keinen grünen Zweig mehr.
12. Einkaufen in der Innenstadt
Die Stadt lebt von und mit den Einzelhändlern in der Stadt. Dem Geschäftesterben muss entgegen gewirkt werden. Wir müssen in einem ersten Schritt Geschäfte fördern, die der Innenstadtbevölkerung Grundnahrungsmittel und Waren des täglichen Bedarfes anbieten. Damit können wir die Abwanderung des Bewohner aus der Innenstadt aufhalten bzw. das Leben in der Innenstadt für Neuansiedler wieder interessant machen. Es müssen Kurzzeitparkplätze geschaffen werden, um den Menschen Spontaneinkäufe zu ermöglichen. Die schleichende Parkplatzbeseitigung in der Innenstadt muß aufhören.
13. Kultur
Die kulturellen Ansprüche der Menschen sind unterschiedlich. Die vorhandenen Kulturgüter sollten die erforderliche Lagerung und Archivierung erfahren und nicht auf städtischen Speichern vergammeln.. Beim Denkmalschutz ist darauf zu achten, dass eine wirtschaftliche Nutzung nicht erheblich behindert wird. Eine Sanierung des Bayertores wurde immer wieder geschoben und abgelehnt, heute sind die Sanierungskosten entsprechend hoch was zu vermeiden gewesen wäre.Es muß alles getan werden, um dieses historische Gebäude wieder in einen ordentlichen Zustand zu versetzen.
14. Bürgernahe Entscheidungen
Wir wollen, dass auch zukünftig bei wichtigen Entscheidungen die Bürger bereits in der Planungsphase in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.
15.Öffentliche Toiletten
Wir werden bei der Toilettenanlage am Mutterturm nicht nachgeben. Öffentliche Toilettenanlagen sind wichtiger als manches überflüssige Prestigeobjekt .Wir sehen das “Projekt -nette Toiletten” in den Landsberger Gaststätten als völlig unpassend an. Die Toilettenanlage am Peter Dörfler Weg erst für sehr viel Geld sanieren und anschließend abreißen, war eine Verschwendung von Steuergeldern
16. Alten-und behindertengerechte Stadtplanung
Bei den Sitzgelegenheiten am Peter Dörfler Weg sind ältere Menschen von der Benutzung ausgeschlossen, den Verantwortliche Parteien im Stadtrat ist dies egal. Nachbesserungen wurden abgelehnt. Auch das Fremdenverkehrsamt ist weder alten. noch behindertengerecht gebaut, obwohl vom Gesetzgeben hier klare Richtlinien vorgegeben sind. Abgesenkte Bürgersteigkanten sind in Landsberg Mangelware, alte Menschen welche gezwungen sind einen Rollator zu benutzen,müssen oftmals auf der Straße gehen.
17.Politische Verantwortung
Für die Verschwendung von Steuergeldern übernimmt im Stadtrat niemand die Verantwortung. Bereits zum drittenmal werden wieder Planungskosten für den Hauptplatz , diesmal in Höhe von 150 000 Euro ausgegeben. Für die bisher aufgelaufenen Planungskosten hätte man einiges am Hauptplatz verbessern können.
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